Nutzen Sie bis zu 85% Ihres Solarstroms selbst. Mit intelligenter Steuerung, Batteriespeicher und Energiemanagement senken Sie Ihre Stromkosten nachhaltig.
Zwei Kennzahlen, die jeder PV-Besitzer kennen sollte. Sie beschreiben unterschiedliche Aspekte Ihrer Solarnutzung.
Zeigt an, wie viel Prozent Ihres erzeugten Solarstroms Sie direkt im Haushalt nutzen – statt ins Netz einzuspeisen.
Ein hoher Eigenverbrauch bedeutet: Sie nutzen Ihren Solarstrom effizient. Wenig geht «verloren» ans Netz mit tiefer Einspeisevergütung.
Beispiel: Ihre Anlage produziert 10'000 kWh. Sie nutzen 7'000 kWh selbst. Eigenverbrauch = 70%.
Zeigt an, wie viel Prozent Ihres gesamten Strombedarfs Sie durch die eigene PV-Anlage abdecken.
Ein hoher Autarkiegrad bedeutet: Sie sind unabhängig vom Stromnetz. Wenig muss vom Energieversorger bezogen werden.
Beispiel: Ihr Bedarf ist 5'000 kWh. Davon deckt die PV 3'500 kWh. Autarkie = 70%.
Schritt für Schritt zum optimalen Eigenverbrauch – jede Massnahme zählt.
Standard-Haushalt ohne bewusste Steuerung. Solarstrom wird nur zufällig genutzt, wenn gerade Verbrauch anfällt.
Geschirrspüler, Waschmaschine und Boiler werden gezielt während der Solarproduktion betrieben.
Überschüssiger Solarstrom wird gespeichert und abends/nachts genutzt. Deutlich weniger Netzeinspeisung.
Volle Integration: Batterie, Wärmepumpe und E-Auto-Laden mit Solar. Maximale Unabhängigkeit vom Netz.
Konkrete Massnahmen, die Ihren Eigenverbrauch messbar steigern – von einfach bis Profi.
Der grösste Hebel: Speichern Sie Überschuss tagsüber und nutzen Sie ihn abends. 10–15 kWh decken einen typischen Haushalt ab.
Lassen Sie die Wärmepumpe bevorzugt bei Solarproduktion laufen. SG-Ready-Schnittstelle macht’s möglich.
Solarüberschussladen mit smarter Wallbox: Ihr E-Auto lädt gratis mit Sonnenstrom. Ab 1.4 kW einphasig möglich.
Heizstab oder Wärmepumpenboiler heizt Wasser mit Überschussstrom. Einfach, günstig und extrem effektiv.
Geschirrspüler, Waschmaschine und Tumbler per Timer oder Smart-Plug in die Solarzeit legen. Kostet fast nichts.
Ein EMS steuert alle Verbraucher automatisch nach Solarverfügbarkeit. Prognosebasiert mit Wetterdaten und KI.
Pools brauchen 6–8 Stunden Filterbetrieb täglich – perfekt synchronisierbar mit der Solarproduktion.
WLAN-Steckdosen schalten Geräte automatisch bei Solarüberschuss ein. Einfachste Nachrüstlösung für jeden Haushalt.
Spannende Zahlen und Fakten rund um Eigenverbrauch und Solarenergie in der Schweiz.
So viel Solarstrom produziert eine optimal ausgerichtete PV-Anlage im Schweizer Mittelland pro Jahr.
Selbst verbrauchter Solarstrom spart 30 Rp./kWh Netzbezug. Eingespeister Strom bringt nur ~8 Rp./kWh.
Moderne Lithium-Batteriespeicher haben einen Round-Trip-Wirkungsgrad von über 90%. Fast nichts geht verloren.
Ein durchschnittlicher Schweizer 4-Personen-Haushalt verbraucht rund 4'500 kWh Strom pro Jahr.
Die Strompreise in der Schweiz sind seit 2020 um durchschnittlich 22% gestiegen. Eigenverbrauch lohnt sich mehr denn je.
So schnell schaltet ein moderner Hybrid-Wechselrichter bei Netzausfall auf Ersatzstrom-Betrieb um.
Solarmodule halten 25–30 Jahre. Die Investition zahlt sich über Jahrzehnte aus – Solarstrom wird immer günstiger.
Pro 1'000 kWh Solarstrom sparen Sie etwa 0.5 Tonnen CO2 im Vergleich zum Schweizer Strommix.
Vertieftes Wissen zu Eigenverbrauch, Batteriespeicher und Energiemanagement.
Von Batteriespeicher bis Smart Plug – die effektivsten Massnahmen für maximale Solarnutzung im Überblick.
Der grosse Vergleich: Tesla Powerwall 3, BYD HVS, Huawei LUNA und mehr im direkten Test.
SolarEdge, Fronius, SMA, Kostal und mehr – welches Energiemanagementsystem passt zu Ihnen?
Eigenverbrauch beschreibt den Anteil des selbst erzeugten Solarstroms, den Sie direkt nutzen. Autarkie (Unabhängigkeitsgrad) gibt an, wie viel Ihres gesamten Strombedarfs durch die eigene PV-Anlage gedeckt wird. Beide Werte sind wichtig, beschreiben aber unterschiedliche Aspekte Ihrer Solarnutzung.
Ohne Massnahmen liegt der Eigenverbrauch typischerweise bei 25–35%. Mit gezielter Lastverschiebung (Geschirrspüler, Waschmaschine, Wärmepumpe) kann er auf 40–50% gesteigert werden. Erst mit einem Batteriespeicher sind 60–80% realistisch erreichbar.
Ein Batteriespeicher erhöht den Eigenverbrauch typischerweise auf 60–80%. Die Wirtschaftlichkeit hängt vom Strompreis, der Einspeisevergütung und den Speicherkosten ab. Bei aktuellen Strompreisen in der Schweiz amortisiert sich ein Speicher in ca. 8–12 Jahren – Tendenz sinkend durch steigende Strompreise.
Ein EMS steuert automatisch Verbraucher wie Wärmepumpe, Boiler und Wallbox nach Solarproduktion. Es optimiert den Eigenverbrauch um 10–20 Prozentpunkte und reduziert Netzbezug. Moderne Systeme nutzen Wetterprognosen und KI für maximale Effizienz.
Ohne Speicher: 25–35%. Mit Lastverschiebung: 40–55%. Mit Batteriespeicher: 60–75%. Mit Batterie, Wärmepumpe und E-Auto: 75–90%. Der optimale Wert hängt von Anlagengrösse, Verbrauchsprofil und installierten Komponenten ab.
Eigenverbrauch (%) = (Selbst verbrauchter Solarstrom / Gesamte Solarproduktion) × 100. Für eine genaue Berechnung benötigen Sie einen Produktionszähler und einen Einspeisezähler. Die Differenz ergibt den Eigenverbrauch. Nutzen Sie unseren PV-Rechner für eine schnelle Abschätzung.
Unser kostenloser PV-Rechner zeigt Ihnen in 2 Minuten, wie viel Sie mit optimiertem Eigenverbrauch sparen können.